Omneia
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Omneia Gruppenreise „Wrack-Spezial“ auf Malta

Gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt Malta bietet Omneia euch vom 16. bis zum 23. Juni 2012 eine Gruppenreise an, die es so noch nicht gegeben hat: Maximal 16 Personen werden eine Woche lang ausschließlich die besten Wracks rund um Malta betauchen!

Begleitet wird die Tour von Omneia-Inhaberin Moni Hofbauer und dem Spiegel Online- und unterwasser-Autor Linus Geschke, die gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt ein außergewöhnliches Programm für erfahrene Taucher zusammengestellt haben: Keine Riffe, keine „normalen“ Tauchplätze, dafür das Beste, was an versunkenen Schiffen vor der maltesischen Küste zu finden ist! Natürlich soll in diesem Zeitraum nicht nur jedes Wrack ein Treffer sein: Abends schauen wir gemeinsam in einer Sportbar die deutschen Spiele bei der Fußball-EM an! Im Reisepreis inkludiert sind folgende Leistungen:

  • Linienflüge mit Air Malta von mehreren deutschen Flughäfen aus
  • Übernachtung/Frühstück/ Doppelzimmer im 4-Sterne-Hotel „Maritim Antonine Hotel&Spa“ in Mellieha. ehn Tauchgänge vom Boot oder von Land aus.
  • Ein gemeinsames Abendessen in einem typisch maltesischen Restaurant
  • Spezielles T-Shirt zur Gruppenreise
  • Tauchreiseführer „Unter Wasser“ von Linus Geschke/Gunther Maassen

Mehr Informationen zur Tauchbasis hier
Mehr Informationen zum Hotel hier

Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet, der Reisepreis beträgt einschließlich aller genannten Leistungen 1.149 EUR
Messe Special: 1.099 EUR ( bei Buchung bis zum 29.01.2012)


Folgende Wracks werden voraussichtlich innerhalb dieser Woche betaucht:

Um El Faroud (von Land aus)
Die Um El Faroud gehört mit ihren 10.000 Tonnen und 110 Metern Länge zu den imposantesten Wracks rund um Malta. Der unter libanesischer Flagge fahrende Tanker wurde 1998 vor der Südküste Maltas versenkt und liegt heute in maximal 34 Meter Tiefe. Mit seinen riesigen Aufbauten, dem interessanten Maschinenraum und vielen erhalten gebliebenen Details wie der Kombüse ist der stählerne Riese perfekt für ausgiebige Ausflüge ins Innere geeignet.

Imperial Eagle (vom Boot aus)
Die 1938 als „New Royal Lady“ in England gebaute Fähre zählt zu den stimmungsvollsten Wracks des Mittelmeeres. Seit 1995 ruht das stolze Schiff in maximal 42 Meter Tiefe vor der Küste bei Qawra. Dicht bewachsen, ist die 45 Meter lange Imperial Eagle auch ein Anziehungspunkt für große Fischschwärme; selbst Barrakudas und Zackenbarsche sieht man hier häufig. Ihr auf dem Deck stehendes Steuerrad ist heute ein beliebtes Fotomotiv. Nach dem Tauchgang an dem Wrack lohnt sich auf dem Rückweg unter Wasser ein Abstecher zu der in der Nähe stehenden und überlebensgroßen Jesus-Statue.

HMS Stubborn (vom Boot aus)
Die HMS Stubborn gehört zu den wenigen betauchbaren und gut erhaltenen U-Booten weltweit und stellt ein echtes Highlight dar: Mit ihrer Maximaltiefe von 57 Metern ist sie nur für sehr erfahrene Sporttaucher geeignet, die zudem Erfahrung im Umgang mit Dekotauchgängen haben müssen. Das 66 Meter lange Boot der britischen „S-Klasse“ liegt heute fast aufrecht auf dem Grund, Turm und Druckkörper sind vollständig erhalten. Gebaut wurde die Stubborn 1941, sie nahm im Zeiten Weltkrieg an Einsätzen gegen das deutsche Schlachtschiff Tirpitz und an Pazifikoperationen teil. 1946 wurde sie von der Navy als Sonar-Übungsziel vor der Küste bei Qawra versenkt.

P-29/Ex-„Boltenhagen“ (von Land aus)
Der aus der DDR stammende und 1970 gebaute Minensucher (dort hieß er noch „Boltenhagen“) tat seit 1996 vor der maltesischen Küste als Patrouillenboot seinen Dienst, bevor er 2007 als Taucherattraktion versenkt wurde. Heute ruht das bei Cirkewwa liegende Wrack in maximal 37 Meter Tiefe. Mit ihren 52 Metern Länge und gut sieben Metern Breite ist das ehemalige Kriegsschiff ein lohnendes Ziel, dem aufgrund der geringen Zeit seit dem Untergang lediglich noch der Bewuchs fehlt. Ausflüge ins Innere fallen leicht, da vor der Versenkung Türen und Luken entfernt und künstliche Durchgänge geschaffen wurden.

Hellespont (vom Boot aus)
Eines der geschichtsträchtigsten Wracks rund um Malta: Gebaut 1910, verrichtete der 46 Meter lange Schaufelrad-Schlepper bis 1922 in Irland seinen Dienst, bevor er nach Malta kam. In der Nacht vom 6. auf den. 7. April wurde die Hellespont bei einem italienisch-deutschen Fliegerangriff versenkt, nach dem Krieg gehoben und anschließend vor dem großen Hafen bei Valletta erneut versenkt. Das Schiff – reich bewachsen und von vielen Muränen bewohnt – liegt heute in 41 Metern Tiefe. Da die Hellespont regulär nur selten betaucht wird, sind ihr immer noch viele Details geblieben.

Rozi (von Land aus)
Sie ist das vielleicht bekannteste Wrack Maltas, ganz sicher jedoch das am häufigsten fotografierte: Die bei Cirkewwa in 36 Meter Tiefe liegende Rozi. Lediglich die Schrauben sowie die Maschine wurden vor der Versenkung 1991 entfernt, ansonsten ist der 1958 gebaute Schlepper nahezu vollständig erhalten. An diesem Tauchplatz ist das eigentliche, rund 40 Meter lange Schiff gar nicht das Imposanteste, sondern der enorme Fischreichtum, der an ihm zu finden ist. Mönchsfische, Barrakudas, Muränen: An manchen Tagen sieht man vor lauter Fisch das Wrack kaum!

HM Drifter Eddy (vom Boot aus)
Das 1918 gebaute, verhältnismäßig kleine Wrack ist eine echte Herausforderung für ambitionierte Sporttaucher: 56 Meter tief gelegen, wirkt das im Zweiten Weltkrieg 1942 auf eine Mine gelaufene Schiff noch nahezu unberührt – selbst das komplette Navigationsequipment ist noch zu finden. Aufgrund der Tiefe und des Freiwasserabstieges, bei dem man oft auch Strömung hat, ist die HM Drifter Eddy nur etwas für erfahrene Sporttaucher, denen Dekotauchgänge nicht fremd sind. Dafür haben diese aber auch die Gewissheit, ein Wrack zu sehen, welches nicht zum Standardprogramm maltesischer Tauchbasen gehört.

Neben den sieben genannten Wracks werden noch drei weitere Tauchgänge absolviert. Um flexibel zu bleiben, wird dabei vor Ort gemeinsam mit den Gruppenreisenden und der Tauchbasis entschieden, ob wir Ausflüge in die schönsten Höhlen Maltas unternehmen oder lieber weitere Wracks – wie beispielsweise den Blenheim Bomber – aufsuchen.

Wichtig: Taucher, die an dieser Gruppenreise teilnehmen möchten, sollten Minimum bereits 100 Tauchgänge absolviert haben

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