Malahi Sataya

Malahi bedeutet übersetzt „Spielplatz“. Also der „Spielplatz nahe dem Riff Sataya“.
 
Der Sandgrund um das Riff beginnt bei 18m und fällt langsam auf 30m ab. Am besten beginnt man den Tauchgang im Korallengarten auf der Ostseite. Er wirkt wie eine Märchenlandschaft, viele bizarr geformte Korallenblöcke ragen vom Sandgrund auf. Unter Tischkorallen verstecken sich Blaupunktrochen, Falterfische und Igelfische.
 
Ein seit Jahren ortansässiger Schwarm von Wimpelfischen zeigt dem Taucher den Eingang in den zwischen 4 und 8 Meter liegenden Kanal, der das Riff durchbricht. Normalerweise ist ‚beim Wimpelfisch links’ keine sehr gute und verlässliche Orientierungshilfe unter Wasser. Dieses Riff und seine Wimpelfisch-Schule bilden jedoch eine Ausnahme: Seit Jahren stehen die Wimpelfische in Reih’ und Glied kurz vor dem Kanaleingang im Korallengarten, teilweise unter einer großen Tischkoralle. Kommt man dann vom östlichen Korallengarten in den Kanal, folgt dann diesem Riff linke Schulter, kommt man über verschiedene Eingänge in das zerklüftete, von Canyons durchzogene Riffinnere. Unter Überhängen und in Höhlen im Riffinnern leben Schulen von Höhlenbeilbauchfischen und Glasfischen. Der obere Riffbereich ist der Lebensbereich von vielen Scherenschwanz-Sergeantfischen und Großschulen-Meerbarben.
 
Unter dem Ankerplatz der Boote leben zwei alte Napoleon-Lippfische. Der Napoleon ist der größte und schwerste der Lippfische, er kann bis 150 kg schwer werden. Durch seine neugierige und aufgeschlossene Art ist er der Liebling von vielen Tauchern, aber nicht der schlaueste aller Fische! Würde er gefüttert, würde er fressen, bis er elendig verendet. Bitte nicht füttern – die meisten Napoleon sind sowieso so neugierig, dass sie von selbst ganz nah kommen.