Zabargad

Zabargad wird von ägptischen Seeleuten 'El Gubal' genannt, übersetzt ist das 'Der Berg'.

Bei einer tektonischen Verschiebung zwischen der afrikanischen und der arabischen Platte gelangte Tiefenmagma an die Oberfläche, dadurch entstand Zabargad. Die Insel ist 3,5km lang und der höchste Berg 235m hoch. Schon zu Kleopatras Zeiten wurde der Halbedelstein Olivin in Zabargad abgebaut.

An der Ostseite der Insel liegt ein 70m langes und circa 10m breites Wrack. Über Namen und Geschichte dieses Wracks wird schon lange gerätselt. man nimmt an, dass es ein russisches Motorfrachtschiff war. Denkbar wäre, dass dieses Schiff nach einer Kollision oder Explosion an Bord den Schutz der Insel suchte und dort sank. Dafür sprechen die Schäden im Heckbereich. Der bewuchs des Wracks lässt auf eine Untergangszeit in den 50er bis 60er Jahren schliesen. Das Wrack beginnt auf 1m und endet am 24m tiefen Sandgrund.

An der Südseite von Zabargad fällt das Riff 10m bis15m ab, danach folgt ein schmales, mit bizarr geformten Korallenblocks wunderschön bewachsenes Plateau. Dieses Plateau geht auf eine Tiefe von 25m-30m in eine unspektakulären Drop Off über. Im oberen Riffbereich befinden sich an der Südostseite viele Höhlengänge, in denen man mit etwas Spürsinn auch Nacktschnecken und Strudelwürmer findet.

An der Westseite von Zabargad liegen die Überreste eines kleinen Safarischiffes, der Neptuna, und ein wunderschönen Hartkorallengarten.